Was kann und muss die Bundeswehrreform leisten?
September-Kolumne für die Harburger Anzeigen und Nachrichten
Die Sicherheitsgeographie der Bundesrepublik Deutschland hat sich nach der Zeitenwende 1989/1990 grundlegend verändert/verbessert. Wir sind nicht mehr im Zentrum des Konflikts, sondern umgeben von Partnern in gemeinsamen Systemen der Sicherheit und Zusammenar-beit: NATO und EU. Andererseits sind wir, ist der Westen, konfrontiert mit neuen Bedrohun-gen, insbesondere durch den internationalen Terrorismus. Mit dem Umbau der Bundeswehr zu einer "Armee im Einsatz" hat die Politik auf die aktuelle Bedrohungslage reagiert; mit der jetzt anstehenden Strukturreform wird dieser Umbau fortgesetzt.
Strukturkommission bewegt Zukunft der Armee
Hans-Ulrich Klose im Tagesspiegel-Interview
Während die Diskussion für und wider die Wehrpflicht täglich durch die Presse geht, arbeitet die von Verteidigungsminister zu Guttenberg eingesetzte Strukturkommission zur Reform der Bundeswehr kontinuierlich seit April. Im Herbst soll deren Bericht vorgestellt werden. Der "Tagesspiegel" befragte Hans-Ulrich Klose, übrigens der einzige Parlamentarier der sechsköpfigen Kommission, zum Fortschritt der Diskussion.
Bis zum 3. September bewerben
Stipendium für ein USA-Jahr
Es ist wieder soweit: alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige aus Bergedorf und Harburg können sich ab sofort für das 28. Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) 2011/2012 für ein Austauschjahr in den USA bewerben. Dieses gemeinsame Programm von Deutschem Bundestag und amerikanischem Kongress gibt es bereits seit mehr als 25 Jahren.
Zukunftsprojekt Bildungsreform gestoppt
Anmerkungen zum Hamburger Volksentscheid über die Schulreform
Nach den erregten Debatten, die unmittelbar nach dem Volksentscheid gegen die Einführung der Primarschule in Hamburg ausgebrochen waren, ist nun Ruhe eingekehrt. Der von der SPD vorgeschlagene 10jährige Schulfrieden scheint bereits Realität. Aber Vorsicht, das mag für Hamburg gelten, doch sicher ist auch das nicht. Denn obgleich mit dem "Nein" in Hamburg ein verhältnismäßig kleines Bundesland votiert hat, ist dieses Votum für die Vertreter einer konservativen Bildungspolitik bundesweit als Aufbruchsignal verstanden worden, ein für alle Male- oder doch wenigstens für möglichst lange Zeit- den lästigen Modernisierungsbemühungen im deutschen Schulwesen einen Riegel vorzuschieben. Und man mag angesichts der zersplitterten föderalen


